FEP

20.05.2016

Ursprung

Entwickelt wurde FEP von der Firma DuPont und wurde um 1960 erstmals auf dem Markt eingeführt.

Allgemeines

Fluorethylenpropylen – kurz FEP – gehört zur Gruppe der perfluorierten Fluorkohlenwasserstoff-Polymere. FEP stellt ein teilkristallines, thermoplastisches Co-Polymer dar. Es setzt sich aus Tetrafluorethylen und Hexafluorpropylen zusammen. FEP verbindet die chemischen Eigenschaften von PTFE (Teflon®) mit den von PFA (Perfluoralkoxy). Im Gegensatz zu Teflon® ist FEP mit Spritzgießen oder Extrudieren verarbeitbar.

Eigenschaften

FEP zeichnet sich durch den weitesten thermischen Arbeitsbereich von allen bisherigen Fluorcarbon-Polymeren sowie durch eine gute Antiadhäsivität aus; er ist wasserabweisend (hydrophob).

  • Weichmacher frei
  • Physiologisch unbedenklich
  • Nicht brennbar, jedoch Zersetzung bei hohen Temperaturen
  • Strahlungs- sowie witterungsbeständig
  • Hohe chemische Stabilität
  • Übliche Verarbeitungstemperaturen: ca. 350 °C
  • Schmelzpunkt: circa 282 °C
  • Einsatztemperatur: – 250 bis +205 °C
  • typische Dichte: ca. 2,1 – 2,3 g/cm³

Chemische Formel

fep - chemische Formel

Einsatzgebiete

Eine typische Anwendung ist die Herstellung von durchsichtigen Schlauchmaterialien. Der Kunststoff ist in den Bereichen der Pharma- und Lebensmittelindustrie sowie in der Medizintechnik eingesetzt. FEP ist ein vielseitiger technischer Kunststoff.

Markennamen

  • DYNEON® FEP – Dyneon / 3 M
  • HOSTAFLON® FEP – Hoechst AG
  • NEOFLON® FEP – Daikin Industries, Ltd.
  • SYMALIT® FEP – Quadrant Group
  • TEFLON® FEP –  DuPont
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